Von SEBASTIAN MÜLLER
13.02.2012
Allmächd: Jetzt kommt der Rutsch-Winter!
Nach den Bibber-Wochen warnt ein Meteorologe jetzt vor Schnee und Eis
NÜRNBERG Nach den Bibber-Wochen bis weit unter minus 10 Grad kommt jetzt der Rutsch-Winter! „Besonders in der Nacht zum Donnerstag kann es sehr gefährlich werden", warnt Meteorologe Fabian Ruhnau (29) von Meteomedia. Das Problem: Am Mittwoch, 15. Februar, schneit es morgens sehr kräftig – bis zu zehn Zentimeter Neuschnee sind laut dem Wetterexperten drin. Und das in wenigen Stunden!
Das Chaos auf den Straßen, gerade im Berufsverkehr, ist da natürlich programmiert. Kommt er jetzt doch noch, der Horror-Winter? Die Schneemassen alleine sind gar nicht so das Problem. Denn morgen werden Fußgänger, Autofahrer und Bahn-Pendler noch mit einem weiteren Winterproblem konfrontiert sein: „Im Lauf des Mittwochs geht der Schnee langsam in Regen über, die Temperaturen erreichen wieder Plusgrade von zwei bis vier Grad!" Folge: kurzzeitiges Tauwetter, Igitt-Schnee-Matsch, viel Wasser auf den Straßen.
Ein Ende des Winters ist nicht in Sicht
Die Lage ist ernst: „In der Nacht zum Donnerstag könnte es dann zu gefährlicher Glätte kommen", so Ruhnau. Dann nämlich, wenn sich der Schneematsch und das Wasser in Eis verwandelt. „Das ist die größte Gefahr", ergänzt Ruhnau. Die Räumdienste von SÖR werden im Dauereinsatz sein. Ein Ende des Winters ist laut Ruhnau nicht in Sicht: „Wir werden bis in den März winterliches Wetter haben. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass die Temperaturen noch einmal unter -10 Grad fallen."
Wie sich VAG, SÖR, Flughafen und Deutsche Bahn auf den Rutsch-Winter vorbereiten, lesen Sie in der Print-Ausgabe der AZ Nürnberg vom 14. Februar.