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04.01.2012

Immer mehr wilde Abfallkippen

Die Silvester-Bilanz brachte es an den Tag: Die Nürnberger entwickeln sich immer mehr zu Müll-Ferkeln. Alleine zum Jahreswechsel hinterließen sie über zwölf Tonnen Partymüll

NÜRNBERG Die Silvester-Bilanz brachte es an den Tag: Die Nürnberger entwickeln sich immer mehr zu Müll-Ferkeln. Alleine zum Jahreswechsel hinterließen sie über zwölf Tonnen Partymüll auf den Plätzen, Straßen und Gehsteigen der Stadt (AZ berichtete).

„Das sind eineinhalb Tonnen mehr als im Vorjahr“, sagt Ulrike Goeken-Haidl vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR). Das bestätigt den Trend, den SÖR seit einigen Jahren feststellt: Die Nürnberger laden immer mehr Abfall illegal ab. Im Jahr 2007 mussten 450 Kubikmeter wild abgelagerter Müll entsorgt werden. Im abgelaufenen Jahr waren es 3000 Kubikmeter – fast siebenmal so viel, bilanziert die SÖR-Expertin.

Um diesen Müllberg abzutransportieren, sind 200 Müllautos mit großem Abfall-Container nötig. Vor allem in Grünanlagen bereiten die wilden Ablagerungen Probleme. Doch auf den Grünstreifen entlang der Straßen finden die SÖR-Mitarbeiter immer mehr Sperrmüll. Gut 1500 Tonnen illegalen Abfall sammeln sie pro Jahr ein.

Was die Entsorgung kostet und warum die Menschen immer mehr auf die Straße statt in die Tonne werfen, lesen Sie in der Printausgabe der AZ vom 4.1.2012


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