von MICHAEL REINER
22.01.2012
"Ein schmerzhafter, harter Prozess"
Nürnbergs Kämmerer Harry Riedel steht im AZ-Interview Rede und Antwort
NÜRNBERG Er hat sicher einen der schwierigsten Jobs in der Stadtverwaltung: Kämmerer Harry Riedel (SPD). Mit der AZ sprach er über Sparzwänge, Schulen und Investitionen.
AZ: Derzeit wird darüber verhandelt, dass die großen Kommunen in Bayern die Wohnungen der GBW kaufen. Hätte die Stadt Nürnberg überhaupt das Geld dazu?
Harald Riedel: Über unsere städtische Wohnungsbaugesellschaft Wbg könnten wir das schon stemmen. Die Wbg steht gut da. Allerdings....
AZ: Sie zögern. Wäre Ihnen eine andere Lösung lieber?
Der OB hat das ja schon gesagt: Wenn wir das Geld für die GBW-Wohnungen aufwenden, dann fehlt es an anderer Stelle. Etwa beim Sanierungsprogramm, das die Wbg für ihre Wohnungen aufgestellt hat. Andererseits ist es ganz wichtig ist, dass die Sozialstandards eingehalten und die Wohnungen vor Spekulanten geschützt werden.
Wie die Stadt ihr 30-Millionen-Sparpaket schultert und was die Regierung damit zu tun hat... lesen Sie das komplette Interview mit Harry Riedel in der Printausgabe (23. Januar) Ihrer Abendzeitung!