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von MICHAEL REINER 06.02.2012

Flughafen Nürnberg: Es drohen Lohnkürzungen

Zur Krisenbewältigung: Gehälter sollen zwischen 10 und 15 Prozent sinken

NÜRNBERG Die Gewerkschaft Verdi schlägt Alarm. Den Beschäftigten am krisengeschüttelten Flughafen drohen Gehalts- und Lohn-Kürzungen. Die Geschäftsführung des Airports hat die Gewerkschaft zu entsprechenden Tarifverhandlungen aufgefordert.

 „Die Löhne und Gehälter sollen offenbar um 10 bis 15 Prozent gekürzt werden“, so Landesfachbereichsleiter Frank Riegler.

Verdi wolle zwar „aktiv“ am Zukunftskonzept für den Flughafen mitarbeiten. Alle guten Ideen dazu müssten sorgfältig geprüft werden. Allerdings lehnt die Gewerkschaft einen unzumutbaren Eingriff in den Lohn entschieden ab. Riegler: „Aber Einkommenskürzungen nach dem Rasenmäherprinzip sind weder sozial noch gerecht.“

Verdi fordert zunächst, dass die Bilanz des Flughafens durch einen Wirtschaftsprüfer bewertet wird, der auch von den Arbeitnehmern akzeptiert wird. Zudem müsse transparent dargestellt werden, wie stark die Gehälter der beiden Geschäftsführer (Jahresgehalt 198.000 und 182.000 Euro brutto) und der außertariflich bezahlten Beschäftigten gekürzt werden. Die Gewerkschaft regt auch Modelle zur sozialverträglichen Arbeitszeitverkürzung an.

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