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von MICHAEL RUPP 03.02.2012

Tragende Rolle für Stastny

Topstürmer der Nürnberg Ice Tigers hat seinen Vertrag verlängert. Am Sonntag Hausaufgabe gegen die Düsseldorfer EG

NÜRNBERG Am Donnerstag sah Lenz Funk die Nürnberger Chancen gerade mal „bei 50:50“, dass Yan Stastny auch die nächste DEL-Eiszeit das Tiger-Trikot trägt. Nur 24 Stunden später dann hatte der Top-Stürmer seine Unterschrift unter einen neuen Jahresvertrag inklusive Option bis 2014 gesetzt. Und der Manager konnte erfreut vermelden: „Seit Dezember haben wir sehr intensive Gespräche geführt, die jetzt zum Verbleib von Yan geführt haben. Er ist einer der Schlüsselspieler in unserem Konzept für die kommende Saison.“

Wie wertvoll der 29-jährige Kanadier ist, hat er in jedem Spiel seit seiner Rückkehr in den Tiger-Käfig im November gezeigt. Mittlerweile ist Stastny einer der Top-Scorer im deutschen Kufen-Establishment. In seinen letzten elf Spielen bis zu seiner verletzungsbedingten Pause vor zwei Wochen verbuchte Stastny sechs Tore und bereitete neun weitere Nürnberger Treffer vor.

Für Stastny selbst war es entscheidend, dass es nach der laufenden verkorksten Spielzeit wieder aufwärts geht mit den Tigern: „Ich bin überzeugt, es geht hier in die richtige Richtung. Und man hat mir eine wichtige Rolle im Team übertragen – dafür bin ich sehr dankbar.“

Fraglich ist, ob Stastny am Sonntag bei der Hausaufgabe gegen Düsseldorf (Arena, 14.30 Uhr) gegen seine kommenden Teamkollegen Patrick Reimer und Marco Nowak antreten kann. Noch sind seine muskulären Probleme nicht völlig auskuriert. Topfit dagegen fühlt sich DEG-Verteidiger Nowak, der – wie auch Nationalstürmer Reimer – den Tigern für drei Jahre sein Ja-Wort gegeben hat.

Treffen mit zwei Neu-Tigern


Das Treffen mit seinem kommenden Brötchengeber ist für Nowak kein besonderes Spiel: „Im Moment bin ich noch ein Düsseldorfer, und da werde ich alles dafür tun, dass wir uns noch direkt für die Playoffs qualifizieren.“ Die Chance dafür ist groß, auch „weil es seit einigen Spielen bei uns vorne klappt, wir in der Abwehr sehr gut stehen und wieder ein geschlossenes Team sind“, hofft der 22-Jährige auf einen Sonntags-Dreier in der Noris.

Das die DEG am 30. Oktober eine „Black Night“ in Nürnberg erlebte, gegen die in ihren schwarzen Trikots auftrumpfende Tiger-Meute schon nach einer halben Stunde 1:4 hinten lag und am Ende 4:6 verlor, wurmt Nowak immer noch: „So etwas wird sich aber nicht wiederholen. Wir brauchen jeden Punkt, auch aus Nürnberg.“

Einen Ergebnis-Tipp wollte Nowak nicht abgeben. Aber nicht nur für Sonntag traut er „dieser DEG-Mannschaft einiges zu“. Sein Wunsch: Erst in die Playoffs kommen, dann bis ins Finale stürmen – „und als Meister nach Nürnberg wechseln wäre überragend. Und in der nächsten Saison das Ganze dann mit Nürnberg wiederholen.“ Da hätte bestimmt kein Tiger etwas dagegen...

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