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21.01.2012

Tomas, mach’s nochmal!

Pekhart hofft beim Start der Rückrunde auf ein Déja-vu gegen Hertha BSC: „Ich fühle mich gut und bin bereit"

NÜRNBERG Wenn der Club heute um 15.30 Uhr im easyCredit-Stadion gegen die Hertha aus der Hauptstadt zu seinem 1000. Bundesligaspiel antritt, steht einer von Trainer Dieter Heckings Profis besonders im Fokus: Tomas Pekhart.

Auf dem Sturm-Tschechen ruhen zum Rückrunden-Auftakt mal wieder die Hoffnungen beim Club. Hat der 22-Jährige doch bereits vorgemacht, wie die drei Punkte besser platzierten Berliner zu knacken sind.

Wie für den 1. FC Nürnberg, der bekanntlich am 24. August 1963 sein erstes Bundesligaspiel ebenfalls gegen die Hertha (1:1) absolvierte, startete auch Pekhart ausgerechnet im Olympiastadion in die deutsche Eliteklasse.

"Wäre toll, wenn es wieder so laufen würde"


Damals feierte Heckings Solospitze mit seinem Premieren-Tor am ersten Spieltag der aktuellen Saison, das gleichzeitig den 1:0-Sieg bedeutete, einen Einstand nach Maß. „Daran erinnere ich mich sehr gerne“, sagt Pekhart nun im „kicker“ vor dem erneuten Duell mit dem Aufsteiger und hofft: „Natürlich wäre es toll, wenn es wieder so laufen würde.“

Problem dabei: Pekharts Leistungen in der Vorbereitung taugen nicht gerade als Mutmacher. Während seine Kollegen fleißig einnetzten, blieb der 1,7 Millionen Euro teure Sommereinkauf in allen drei Testspielen während des Trainingslagers ohne eigenen Torerfolg. Und auch sonst konnte der Tscheche während des zehntägigen Belek-Trips nicht sonderlich auf sich aufmerksam machen.

An Einsatz mangelt es dem EM-Fahrer nicht. Mit Club-Kollege Timmy Simons zählt Tomas, der im Schnitt knapp zwölf Kilometer pro Spiel marschiert, zu den laufstärksten Akteuren im Oberhaus. Was ihm außer verwertbaren Vorlagen seiner Kollegen aber noch fehlt, ist die berühmte Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, wie seine etwas magere Hinrunden-Ausbeute von vier Treffern (vier Vorlagen) nahelegt.

"Ich bin bereit für den Start"


Auch Hecking war mit Pekharts Auftritten an der türkischen Riviera nicht rundum zufrieden: „Tomas wirkte zuletzt müde und ein wenig unkonzentriert.“ Generell hat Hecking bei seiner Abteilung Attacke festgestellt: „Ihnen fehlt das Selbstvertrauen.“

Pekhart geht dennoch von einem persönlichen Déjà-vu gegen die Mannschaft des neuen Hertha-Trainers Michael Skibbe aus. „Ich fühle mich gut und bin bereit für den Start“, strotzt „Peki“ vor Zuversicht. Und auch Hecking glaubt, dass der Knoten bei seinem 1,94 Meter-Riesen platzen wird – weiß er doch: „Tomas ist ein Spätzünder!“

Mehr zum Rückrundenstart gegen Hertha und dem 1000. Bundesliga-Spiel des FCN lesen Sie in der Printausgabe Ihrer Abendzeitung.

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