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von MATTHIAS HERTLEIN 09.02.2012

Noch ein Sieg bis Europa

Schon durch einen Einzug ins Pokalfinale würde das Kleeblatt wohl in der Europa League starten dürfen. Trainer Büskens hat nur einen Wunsch

FÜRTH/SINSHEIM Auf der Heimfahrt gab es im Mannschaftsbus angeblich „Karamalz-Bier“ als Belohnung, am Donnerstagvormittag stand Regeneration auf dem Programm – die Sause nach dem Fürther Pokal-Coup von Sinsheim (1:0 gegen Hoffenheim) hielt sich in Grenzen.

Verständlich, das Zweitliga-Spitzenspiel am Sonntag (13.30 Uhr) daheim gegen den SC Paderborn steht an. „Da müssen wir die ganze Konzentration drauf legen“, fordert Olivier Occean, Schütze des Goldenen Tores.

Mag schon sein, aber mit dem Erreichen des Halbfinals im DFB-Pokal hat das Kleeblatt den nächsten großen Schritt zum noch größeren Finaltraum gemacht.

Greuther Fürth fehlt zudem nur noch ein Pokal-Sieg nach Europa. Nach dem derzeitigen Stand der Erstliga-Tabelle würde bereits der Einzug ins Finale für einen Start in der Europa League reichen.

Denn die möglichen Finalgegner Borussia Dortmund (Platz eins), der FC Bayern (Zweiter) und Mönchengladbach (Vierter) verdienen sich bereits mit diesen Bundesliga-Platzierungen das internationale Geschäft.

„Ein Heimspiel wäre schön, da sparen wir uns die Fahrt- und Übernachtungskosten“, grinste Trainer Mike Büskens.

Und OB Thomas Jung befand: „Egal, wen uns die Auslosung beschert, das Kleeblatt hat bereits Unglaubliches erreicht.“

Boss Helmut Hack konnte nach dem Sieg „gut schlafen“, weil er schon 3,8 Millionen Euro, die Hälfte des Zweitliga-Etats, eingespielt hat. Damit soll vor allem der Ausbau des Nachwuchsleistungszentrums vorangetrieben werden.

Warum Asamoah die Entlassung von Hoffenheims Trainer Stanislawski völlig kalt lässt und wer die fünf großen Pokalhelden beim Kleeblatt sind, lesen Sie in der Printausgabe Ihrer AZ vom 10. Februar.

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