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von MATTHIAS HERTLEIN 10.02.2012

Halbfinale in Nürnberg?

Nach dem Pokal-Coup vermissen die Fürther zwar noch immer einen Glückwunsch vom Lokalrivalen. Doch dafür könnte nun ein Heimspiel im Club-Stadion folgen

FÜRTH Ganz Fürth feiert, der Club als fränkischer Nachbar trauert den vergebenen Pokal-Erfolgen und -einnahmen nach.

Das Kleeblatt genießt mit dem Erreichen des Halbfinales den größten Pokal-Triumph in der Vereinsgeschichte – und der Erzrivale schweigt.

„Bei mir persönlich hat sich niemand gemeldet und uns gratuliert“ so Kleeblatt-Boss und „Wiederholungstäter“ Helmut Hack.

Der 62-Jährige hatte im August 1994 als Vorstand des TSV Vestenbergsgreuth im Frankenstadion die Bayern mit 1:0 aus dem Pokal gekegelt, jetzt mit Greuther Fürth mit Erfolgen über den Club  und Hoffenheim zwei Erstligisten jeweils mit 1:0 abgeschossen.

Glückwünsche von der Valznerweiher-Chefetage hat auch SpVgg-Manager Rachid Azzouzi bis dato nicht vernommen: „Vielleicht haben sie es dort nicht mitbekommen – oder sie holen es nach unserem Sieg im Halbfinale nach.“

Immerhin beschert der Coup im Cup Azzouzi am Samstag seinen Premieren-Besuch im ZDF-Sportstudio in Mainz, dort werden um 23 Uhr die Halbfinal-Paarungen ausgelost.

Und da könnte Nürnberg, respektive das easyCredit-Stadion als möglicher Austragungsort ein Thema werden.

Fürths Vize Holger Schwiewagner: „Wir besprechen natürlich alle möglichen Szenarien.“

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