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von KRISCHAN KAUFMANN 20.02.2012

Feulner & Chandler „sind die Zukunft“

Trotz kleinerer Patzer: Club-Trainer Hecking lobt sein neuformiertes Duo für die rechte Seite

NÜRNBERG Paradox, aber die Wahrheit: Beim Club ist in den letzten Spielen ein deutlicher Rechts(d)ruck zu verzeichnen. Rein sportlich gesehen, versteht sich. Denn was das Duo Markus Feulner und Timmy Chandler auf der rechten Seite anstellt, „hat Zukunft“, lobt Trainer Dieter Hecking das „Wechselspiel“ der beiden beim 2:1 gegen Köln.

Während Hecking bei Chandler „in den ersten 20 Minuten noch zwei, drei unglückliche Aktionen“ sehen musste,  erledigte Feulner seinen Job gewohnt souverän und hat sich laut Hecking in der Viererkette festgespielt.  Dabei war der 30-Jährige nur als Notlösung für den gesperrten Chandler erstmals beim 3:0 in Leverkusen am letzten Hinrundenspieltag in die Abwehr beordert worden.
Normalerweise ist der Part im defensiven Mittelfeld Feulners Paraderolle, aber genau die dort geforderten Qualitäten (starke Technik, gutes Zweikampfverhalten) machen den Ex-Dortmunder auch als Rechtsverteidiger zu einer Waffe. Und was Feulner an Tempo fehlt, gleicht Chandler durch seine ligaweit gefürchtete Schnelligkeit aus.

Die Arbeitsteilung des Duos im Vorwärtsgang ist demnach klar definiert. Der 21-jährige Chandler soll in seiner neuen Rolle möglichst oft bis an die Grundlinie durchstarten, um von dort Sturmriese Tomas Pekhart (1,94 Meter) mit Flanken zu füttern. Feulner dagegen darf auch mal in die Mitte ziehen und selbst den Abschluss suchen. Positiver Nebeneffekt der Rochaden: Mit seinen häufigen Positionswechseln stiftet das Duo für zusätzliche Verwirrung beim Gegner. Kein Wunder, dass Hecking der Überzeugung ist: „Die beiden harmonieren sehr gut zusammen.“

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