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von KRISCHAN KAUFMANN 20.02.2012

Club: Große Trauer um „Eigenbrötler“ Cebinac

68er-Meister mit 72 Jahren in der Schweiz gestorben

NÜRNBERG/SUHR Am Samstag war er noch in der ARD-Sportschau zu sehen, doch da war FCN-Idol Zvezdan Cebinac schon tot. Wie der Schweizer Rundfunk gestern berichtete, ist der legendäre Flankengeber in der Nacht zuvor in seinem Haus in Suhr im Schweizer Kanton  Aargau im Alter von 72 Jahren gestorben. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking wird aus diesem traurigen Anlass am Samstag beim Spiel in Bremen mit Trauerflor auflaufen.

Obwohl der Serbe nur zwei Spielzeiten beim Club (1967 bis 1969) wirbelte, ist die Trauer in Nürnberg groß.  Besonders bei seinen alten Weggefährten aus der legendären Meisterelf von 1968. „Cebi war ein begnadeter Außenstürmer, der Beste, den es damals in der Bundesliga gab“, erinnert sich Horst „Leo“ Leupold, der mit ihm zusammen damals das kaum zu bändigende Paar auf der rechten Seite bildete. Und nicht nur dort: „Wir haben uns auch privat sehr gut verstanden“, blickt „Cebis“ Bodygard gerne zurück. 

Kontakt hatten die beiden  seit der Zeit beim Club denoch keinen mehr. Was, wie Leupold glaubt, an Cebinacs Eigenbrötlerdasein lag. „Er war schon sehr eigen. Wenn wir beim Training alle ein weinrotes Trikot anhatten, kam er im grünen“, schmunzelt „Leo“. Aber: „Cebi war ein richtig guter Typ!“

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