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von MATTHIAS HERTLEIN 21.02.2012

Fulham hat die Fürther Prib & Sararer im Visier

Englische Spione beim 0:0 in Ingolstadt gesichtet

FÜRTH Am gestrigen Faschingsdienstag war trainingsfrei angesagt beim Fürther Kleeblatt. Doch die Ruhe war trügerisch.

Denn die Nichtberücksichtigung von Edeltechniker Edgar Prib bei der eher laschen Nullnummer in Ingolstadt war immer noch ein Thema. „Nach zwei glanzvollen Auftritten in Hoffenheim und gegen Paderborn ändere ich nicht auf drei Positionen“, reibt sich SpVgg-Sponsor Franz Stegner (75) als Augenzeuge im Audi-Sportpark nach wie vor verduzt die Augen, „ich verzichte schon gar nicht auf den besten Fußballer. Aber das ist natürlich Trainer-Sache.“ Stegner spricht aus, was nicht wenige auf der Tribüne am letzten Sonntag dachten. Trainer Mike Büskens verzichtete auf seine Kreativkraft über die gesamten 90 Minuten. Was auch zwei Herren von der Insel verblüffte.

Scouts des FC Fulham waren angereist, um Prib erneut, aber auch Sercan Sararer zu beobachten. Zwei Fürther, die dick im Notizblock des Premier-Legue-Teams von der Londoner Stevenage Road stehen. Geld dürfte keine Rolle spielen. Also kein Problem,  dass  Sercans Kontrakt noch bis 2013 läuft, der von Prib sogar bis 2014.

Bereits eine Woche zuvor war eine Abordnung von der Insel in Fürth erschienen, um das Mittelfeld-Duo beim 5:1 gegen Paderborn unter die Lupe zu nehmen. Die Spione waren offensichtlich begeistert. Jetzt in Ingolstadt konnten sie wenigstens Sararer über 76 Minuten sehen. Dabei wechselten beim türkischen Deutsch-Spanier jedoch erheblich Licht und Schatten. Vielleicht wollte Büskens mit Pribs Verbannung auf die Bank der britschen Delegation ja nur ein Schnippchen schlagen. Kleeblatt-Boss Helmut Hack wollte nach der Nullnummer nichts sagen: „Ersparen Sie mir Fragen.“

Heute könnte Prib wieder Spielpraxis sammeln. Ab 15.30 Uhr im Test auf der Anlage der DJK Don Bosco Bamberg gegen Drittligist Erfurt mit Ex-Cluberer Marco Engelhardt – und wohl ohne englische Spione...

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