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von PETER BUDIG 24.09.2011

Hans Meyer erweist sich als Prophet

Der Club verliert in Mönchengladbach 0:1. Pinola ist der Pechvogel des Tages

MÖNCHENGLADBACH „Die Borussia gewinnt hochverdient gegen einen engagierten, aber vor dem Tor zu harmlosen Club und übernimmt zumindest für wenige Stunden die Tabellenführung“.
 
Dieser Satz ist das Resümee der Begegnung vom siebten Spieltag zwischen Mönchengladbach und dem 1. FC Nürnberg. Man muss kein Prophet sein: Das Wort vom taktisch gut aufgestellten Club, der im Sturm nur laue Lüftchen entfacht, wird in dieser Saison noch öfter zu hören sein. Hätte aber der Club diesmal wieder einen Auswärtsdreier gemacht, dann wäre er zumindest über Nacht Dritter, so ist es Rang 10 mit ebenso vielen Punkten.

In Gladbach trafen die Franken auf einen überragenden Borussen-Spielmacher Marco Reus, der allein für einen deutlich höheren Sieg hätte sorgen können. Stärkster Cluberer war trotzdem Jungtorwart Alexander Stephan, der ein ums andre Mal den knappen Spielstand rettete.

Bezeichnend, dass der Siegtreffer nicht aus dem Spiel entstand: Club-Verteidiger Pino, wieder einmal unbedacht und überhastet, verursachte einen Foulelfmeter. Vor 51 117 Zuschauern verwandelte Filip Daems (76. Minute) den Strafstoß zum Tor des Tages.

Als Prophet darf sich allerdings Altclubtrainer und Gladbacher Präsidiumsmitglied Hans Meyer (im Stadion live dabei) fühlen: Er hatte das knappe Ergebnis vorhergesehen (AZ berichtete).

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