Die Legende von Aang

Wer Fantasy und Action mag, für den „Die Legende von Aang“ genau der richtige Film. Die Erde ist unterteilt in vier Königreiche. Bis vor 100 Jahren lebten die Nationen, die jeweils ein Element repräsentieren in Frieden. Die Aufsicht über Erde, Wasser, Feuer und Luft hatte der Avatar, der eines Tages spurlos verschwand.

Die Legende Von Aang [dt.OV]
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Noah Ringer, Dev Patel, Nicola Peltz (Schauspieler)
  • M. Night Shyamalan (Regisseur) - M. Night Shyamalan (Autor) - M. Night Shyamalan (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren

Daraufhin begann die Feuernation einen Krieg. Sie vernichten unter Feuerlord Ozai (Cliff Curtis)als erstes die friedliebenden Luftnomaden. Außerdem sperren sie Menschen die Einfluss auf die Elemente haben, in ihren Königreichen ein. Das Ziel von Ozai ist, das Erlangen der Weltherrschaft.

Während all diesen Geschehnissen begeben sich die Geschwister Sokka und Katara auf die Jagd am südlichen Pol des Erdkreises. Sie entdecken im Eis eine mysteriöse Gestalt. Als sie diese befreien, offenbart er sich als Aang. Gemeinsam mit ihm begeben sie sich auf eine gefährliche Reise, um der Welt den ersehnten Frieden zu bringen.

Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

M. Night Shyamalan ist ein international bekannter Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler, der eine turbulente Karriere hinter sich hat. Bekannt wurde er durch den Psychothriller „The Sixth Sense“ (1999) mit dem er ein phänomenales Einspielergebnis erzielte und zudem für sechs Oscars nominiert wurde. Die darauffolgenden Filme jedoch fielen durch Kritiken negativ aus und er geriet in eine Schaffenskrise. Erst im Jahr 2015 feierte er mit „The Visit“ und „Split“ sein Comeback.

In „Die Legende von Aang“ (Originaltitel: „The Last Airbender“) übernahm er Regie, Drehbuch und die Produktion. Musikalische Unterstützung erhielt er durch den Filmkomponisten James Newton Howard, der seit „The Sixth Sense“, für die Filme des Regisseurs den Soundtrack schrieb. Einzige Ausnahmen waren die Horrorthriller „Devil“ und „The Visit“.

Besetzt wurde der Fantasyfilm mit dem ehemaligen Schauspieler Noah Ringer („Cowboy & Aliens“), Dev Patel („Lion“), Nicola Peltz („Transformers: Age of Extinction“), Jackson Rathbone („The Twilight Saga“) und Shaun Toub („Iron Man“).

Premiere in den amerikanischen Kinos feierte „Die Legende von Aang“ am 30. Juni 2010 in New York. Bei einem Budget von 150 Millionen US-Dollar, erzielte er ein weltweites Einspielergebnis von über 300 Millionen US-Dollar.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „Die Legende von Aang“

Bereits seit einem Jahrhundert führt die Feuernation einen erbarmungslosen Krieg gegen die Königreiche der Luft, der Erde und des Wassers. Das Ziel ist es die Welt zu erobern. Sokka und seine Schwester Katara, Wasserbändiger, entdecken auf der Jagd ein im Eis eingefrorenes Lebewesen. Bei ihrer Befreiung des Jungen mit dem Namen Aang und seinem fliegenden Bison Appa, wird ein Lichtstrahl freigesetzt.

Nicht weit entfernt auf dem Schiff der Feuernation, sieht dies der Ungnade gefallene Prinz Zuko. Er macht sich mit General Zhao und der Besatzung auf zum Dorf, in dem die südliche Wassernation lebt und verlangen die Herausgabe von Aang, in dem sie den Avatar, der vor hundert Jahren verschollen ist, vermuten. Er ist der Einzige, der die vier Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer bändigen kann. Dadurch wäre die Macht der Feuernation gebrochen und die Menschheit würde den ersehnten Frieden finden.

Aang jedoch kann seinen Widersachern entfliehen und fliegt auf Appa mit Sokka und Katara in seine südliche Heimat zum friedlichen Volk der Luftnomaden. Dort angekommen erfährt er jedoch die bittere Wahrheit, dass die Feuernation die Luftnomaden ausgelöscht hat, einschließlich seines Protegés und Lehrers Mönch Gyatso.

Verzweifelt begibt er sich in den Avatar-Zustand und begegnet dabei den Geist eines Drachen. Katara gelingt es ihn wieder in die Realität zurückzuholen. Daraufhin begeben sie sich in „Die Legende von Aang“ zu dem Dorf der Erdnation, die allerdings von den Truppen der Feuernation gefangen gehalten wird. Sie fordern die Menschen der Erdnation auf sich durch ihre Kräfte zu befreien, was auch gelingt. Jedoch muss Aang seinen Mitbegleitern zu erklären, dass er nur die Luft manipulieren kann, jedoch nicht die drei anderen Elemente.

Daraufhin beschließen sie sich zum nördlichen Wasserstamm aufzusuchen, damit Aang die Lehre des Wasserbändigens erlernt. Während der Reise zum nördliche Lufttempel wird Aang von einem Unbekannten an Zhao verraten und wieder gefangen genommen. Dieses Mal erhält er Hilfe von „The Blue Spirit“, der Aang auf seiner Flucht hilft. Dabei wird der „Blaue Geist“, bei dem sich um den bei seinem Vater Ozai in Ungnade gefallenen Prinz Zuko handelt, von General Zhao bewusst verletzt. Denn sowohl der General als auch der Prinz sind daran interessiert, Aang den Feuerlord Ozai zu übergeben.

Durch seine übermenschlichen Fähigkeiten gelingt es Aang sich und Zuko in Sicherheit zu bringen. Nachdem Aang Zuko verlässt und mit seinen Freunden Sokka und Katara zusammentrifft, misslingt Zhao ein erneuter Anschlag auf den Prinzen.

Endlich erreichen Aang, Sokka und Katara den nördlichen Wasserstamm. Dort werden sie von Meister Pakku unterrichtet. Auch Zhao begibt sich dorthin, um die Nation zu vernichten und den Mondgeist zu töten, damit das Gleichgewicht der Erde aus den Fugen gerät.

Doch Aang vereitelt diese Mission und wird als Avatar anerkannt. Feuerlord Ozai jedoch gibt sich nicht geschlagen und beauftragt seine Tochter Prinzessin Azula, den Avatar zu besiegen.

Fazit & Kritiken zum Film „Die Legende von Aang“

Während die Animationsserie „Avatar: The Last Airbender“ große Anerkennung bekam, konnte der Fantasyfilm „Die Legende von Aang“ nicht an diesen Erfolg anknüpfen und gilt auch heute noch, als einer der schlechtesten Filme seines Genres. Besonders die amerikanischen Kritiker bemängelten das Drehbuch, die schauspielerische Leistung und Regie. Auch die visuellen Effekte, der Schnitt und die 3D Animation konnten nicht punkten.

Etwas positiver fielen die deutschen Kritiken aus, die „Die Legende von Aang“, als unterhaltsamen Familienfilm bewerteten. Allerdings wurde auch hier vor der überflüssigen 3D-Technik gewarnt. Ausgezeichnet ist das Fantasy-Abenteuer mehrfach mit der goldenen Himbeere. Ursprünglich als Trilogie geplant, wurde aufgrund der geringen amerikanischen Einspielergebnisse und der harschen Kritik auf eine Fortsetzung verzichtet.

Inhaltlich beschäftigt sich „The Last Airbender“ mit dem Jungen Aang, dem letzten Luftnomaden, der als einziger Erde, Luft, Wasser und Feuer bändigen kann. Damit hält er die Erde im Gleichgewicht und der Frieden der Nationen ist gesichert.

Der Film kann mit Sicherheit nicht an die Originalerzählung heranreichen. Trotz alledem ist er ein unterhaltsamer und spannender Familienfilm mit interessanter asiatischer Kampfkunst.

Letzte Aktualisierung am 1.12.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API