Spielen ist gut für das Gehirn

Spielen ist gut für das Gehirn

Normalerweise heißt es immer, dass stundenlang an der Konsole zu sitzen, nicht gut für die Augen und die Bildung ist.Jedoch ist es anders als gedacht, denn spielen soll für kognitive Fähigkeiten gut sein.

So schult es die Konzentrationsfähigkeit und trainiert das Arbeitsgedächtnis. Das Wachstum gewisser Hirnregionen durch das spielen, soll sogar wissenschaftlich belegt sein.

Zahlensinn durch Spiele sind gut für das Gehirn

Zahlensinn mit Spielen für das GehirnJe mehr desto besser ist hier das Motto, da wir auf bestimmte Reize nicht so schnell reagieren können. Der Zahlensinn ist dabei jedem Menschen angeboren, sodass nicht alles direkt gezählt werden muss. Es geht aber noch weiter und spielen kan dabei eine Unterstützung sein. Es hat den Effekt, dass das Gehirn eine erhöhte Aufmerksamkeit aufweist, was nur von Vorteil sein kann. Die Wahrnehmung auf ein gesamtes Bild lässt sich trainieren. So gab es auch schon eine Studie, in der Personen in unterschiedlicher Regelmäßigkeit zocken sollten. Dabei kam heraus, dass alle die gleiche Fehleranzahl hatten. Nur wenn es knapp wurde, hatten die Computerspieler gewonnen. Zudem ist gesagt, dass das Spielen dafür sorgt intuitiv und ohne nachzuzählen Dinge genau zu erkennen.

Wissenschaftler führen Beweise für Gehirn Spiele auf

Ein weiteres Experiment, um zu sehen, ob spielen wirklich das Gehirn unterstützt, haben Wissenschaftler gebracht. Diese haben es an Erwachsenen getestet, die über 2 Monate hinweg, mindestens 30 Minuten täglich Super Mario 64 gespielt haben. Dabei gab es eine Gruppe, die dahingegen nicht spielen durfte. Anschließend wurden die Gehirnaktivitäten mit der Magnetresonanztomographie gemessen. So zeichnete sich bei den Spielern im Gegensatz zur Kontrollgruppe ein gravierender Unterschied ab. So war eine Vergrößerung der grauen Substanz, in welcher sich Zellkörper vom Gehirn befinden, festgestellt. Dabei umfasste die Vergrößerung den rechten Hippokampus. Dieser beinhaltet den präfrontalen Kontex und Teile vom Kleinhirn.

Genau diese Gehirnreale sorgen für ein besseres Gedächtnis, räumliche Orientierung sowie strategisches Denken und Feinmotorik. Je mehr Spaß die Leute, dabei hatten, desto eher sind dementsprechend auch die Werte gestiegen. So ist davon auszugehen, dass zwischen dem Spielen und dem Volumenzuwachs eine Verbindung besteht, was belegt, dass sich durch Videospiele bestimmtes Denken deutlich trainieren sowie verbessern lässt. Es könnten laut Forschern, ebenso Therapien mit Videospielen ausgestattet werden, um so zum Beispiel Schizophrenie entgegenzuwirken und bestimmte Hirnregionen zu heilen. So ist es einfach belegt, dass Patienten, Videospiele viel eher akzeptieren, als medizinische Interventionen. Wodurch dieses vielseitig ausprobiert wird.

Viele Menschen spielen noch im hohen Alter

Im hohen Alter spielenEgal ob Candy Crash Saga oder ein anderes Spiel, es gibt mittlerweile mehr als genug. Vor allem Männer sind meist davon angetan und nicht wenige von ihnen sind laut einer Schweizer Studie über 45 Jahre alt. Dabei sei das Smartphone am beliebtesten, was Spiele aller Art angeht. So lassen sich darauf alte Klassiker, aber auch neue Spiele spielen. Langweilig wird es nicht und noch dazu ist das Meiste kostenlos. So könne man jederzeit zuhause oder unterwegs spielen. Dennoch kommt gerade bei Frauen heraus, dass sie nicht zu oft am Handy spielen wollen, um so einer Sucht zu entgehen.

Zusätzlich gibt es die Furcht der Glückspielindustrie, die linke Dinger dreht. So kann man zwar ein Spiel kostenlos auf dem Handy spielen. Möchte man es aber schneller vorantreiben, muss man meist zahlen. Die Idee dahinter ist, je länger man sich mit etwas beschäftigt, desto eher ist man bereit ebenso dafür Geld zu investieren.

Wann wird eigentlich zu viel gespielt?

Wann spielt man zu viel?Auch wenn spielen gut für das Gedächtnis ist, so sollte nicht übertrieben werden. Zwar dauert es bis sich eine Sucht entwickelt, aber es kann trotzdem möglich sein. Aber keine Sorge, ein paar Spielstunden am Tag lösen dies nicht aus. Um eine schwerwiegende Diagnose bezüglich Spielsucht vorzuweisen, bedarf es noch etwas mehr an Verhaltensauffälligkeiten.

Zum einen ist das unstillbare Verlangen mit dabei. Meist können diese Leute nicht spielen, sind mit den Gedanken, aber immer dabei. Gleiches gilt für die Toleranzentwicklung, da dann immer mehr und mehr gespielt wird. Entzugserscheinungen und Kontrollverlust spielen ebenso mit herein, da sie deutlich zeigen, dass ohne das Spielen nicht mehr ausgekommen wird.

Hoffnung auf eine Linderung von Alzheimer

Spielen fördert unterschiedlich, was laut den Studien als kleiner Lichtblick gilt. Dem Spielenden wird hier Flexibilität beigebracht, was sich positiv auf die Plastizität des Gehirnes auswirken kann. Dies weckt auch die Hoffnung, dass sich dadurch Alzheimer bessern kann. Durch spielerische Art wird hier gegen die degenerativen Effekte angekämpft, um trotzdem noch fit zu bleiben. Dennoch gibt es dazu noch nichts Schlüssiges und es lässt sich durchs Spielen der Effekt nicht aufheben. Dennoch könnten Personen dadurch gewisse Fähigkeiten entwickeln, die ihnen dabei trotzdem helfen könnten. Zudem ist es gut, dass es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bei Spielen gibt, wodurch sich viele testen lassen können und so versuchen ein Problem anders zu lösen. Sie können sich alleine nach Herzenslust austoben und sind niemandem Rechenschaft schuldig. Sollte es nervig werden, so kann das Spiel einfach wieder gelöscht werden und Sie widmen sich etwas anderem.